Riskante Nähe [electronic resource] : Sexuelle Gewalt in Institutionen als Herausforderung für die Heimerziehung / von Meike Wittfeld.

За: Інтелектуальна відповідальність: Вид матеріалу: Текст Серія: Sexuelle Gewalt in Kindheit und Jugend: Forschung als Beitrag zur AufarbeitungПублікація: Wiesbaden : Springer Fachmedien Wiesbaden : Imprint: Springer VS, 2024Видання: 1st ed. 2024Опис: XIX, 403 S. 159 Abb., 2 Abb. in Farbe. online resourceТип вмісту:
  • text
Тип засобу:
  • computer
Тип носія:
  • online resource
ISBN:
  • 9783658430498
Тематика(и): Додаткові фізичні формати: Printed edition:: Немає назвиДесяткова класифікація Дьюї:
  • 370 23
Класифікація Бібліотеки Конгресу:
  • LB1024.2-1050.75
Електронне місцезнаходження та доступ: У: Springer Nature eBookЗведення: Ausgehend von der seit 2010 stark gestiegenen öffentlichen Aufmerksamkeit für sexuelle Gewalt in Institutionen, geht dieses Open-Access-Buch der Frage nach, vor welche Herausforderungen ebendiese Thematisierung pädagogische Fachkräfte stellt. Anhand von Gruppendiskussionen mit Teams der stationären Jugendhilfe werden Anlässe rekonstruiert, die das Thema sexuelle Gewalt in der Praxis relevant werden lassen. Besonders hervorzuheben ist der Befund, dass Fachkräfte sich durch den Diskurs unter einen Generalverdacht gestellt fühlen. Dieser geht einher mit der Angst vor Repressalien gegen die eigene Person oder Kolleg*innen. In der Folge stehen die Fachkräfte vor einem professionellen Dilemma: Sie müssen den Schutz der eigenen Person gegen die Nähebedürfnisse der Kinder und Jugendlichen abwägen. Um dieser Herausforderung zu begegnen, haben die Fachkräfte diverse Bewältigungsstrategien entwickelt. Diese sind davon abhängig, (1) ob die pädagogischen Fachkräfte sich vorstellen können, dass eine*r ihrer Kolleg*innen sexuelle Gewalt verübt (Undenkbarkeit), (2) inwieweit sich die Fachkräfte aufgrund der konzeptionellen Ausrichtung für ein Nähebedürfnis der Kinder und Jugendlichen verantwortlich fühlen (familienanalog vs. nicht familienanalog) und (3) wie sich der organisationale Umgang mit der medialen Thematisierung darstellt. Die Autorin Meike Wittfeld ist wissenschaftliche Mitarbeiterin in der Arbeitsgruppe Schule und Jugendhilfe an der Fakultät für Bildungswissenschaften der Universität Duisburg-Essen. .
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Ausgehend von der seit 2010 stark gestiegenen öffentlichen Aufmerksamkeit für sexuelle Gewalt in Institutionen, geht dieses Open-Access-Buch der Frage nach, vor welche Herausforderungen ebendiese Thematisierung pädagogische Fachkräfte stellt. Anhand von Gruppendiskussionen mit Teams der stationären Jugendhilfe werden Anlässe rekonstruiert, die das Thema sexuelle Gewalt in der Praxis relevant werden lassen. Besonders hervorzuheben ist der Befund, dass Fachkräfte sich durch den Diskurs unter einen Generalverdacht gestellt fühlen. Dieser geht einher mit der Angst vor Repressalien gegen die eigene Person oder Kolleg*innen. In der Folge stehen die Fachkräfte vor einem professionellen Dilemma: Sie müssen den Schutz der eigenen Person gegen die Nähebedürfnisse der Kinder und Jugendlichen abwägen. Um dieser Herausforderung zu begegnen, haben die Fachkräfte diverse Bewältigungsstrategien entwickelt. Diese sind davon abhängig, (1) ob die pädagogischen Fachkräfte sich vorstellen können, dass eine*r ihrer Kolleg*innen sexuelle Gewalt verübt (Undenkbarkeit), (2) inwieweit sich die Fachkräfte aufgrund der konzeptionellen Ausrichtung für ein Nähebedürfnis der Kinder und Jugendlichen verantwortlich fühlen (familienanalog vs. nicht familienanalog) und (3) wie sich der organisationale Umgang mit der medialen Thematisierung darstellt. Die Autorin Meike Wittfeld ist wissenschaftliche Mitarbeiterin in der Arbeitsgruppe Schule und Jugendhilfe an der Fakultät für Bildungswissenschaften der Universität Duisburg-Essen. .

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